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Österreich-Premiere
LoveMEATender
von Manu Coeman
LoveMEATender
von Manu Coeman
Belgien 2011, 63 Min, engl/franz OF deutsche UT
Vom Sonntagsbraten zum täglichen Luxus: LoveMEATender hinterfrägt den Stellenwert, den der Konsum von Fleisch in unserem Leben heute hat – immer mehr, immer billiger soll es ein.
Für die Fleischproduktion werden Ressourcen wie Land und Wasser fern des Lebensalltags der KonsumentInnen ausgebeutet. Umweltverschmutzung, Erderwärmung: die Erde zahlt schon einen höheren Preis.
Die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus reichen von Fettleibigkeit zu Krebs bis zur Resistenz gegen Antibiotika. Tiere werden vor allem in der industriellen Massentierhaltung zu Objekten degradiert.
Diese Konsequenzen für Umwelt, Mensch und Tier entlang der Produktionskette bleiben oft außen vor. Ein Film, der das ändert und zudem mit alternativen Handlungsangeboten aufwartet.
Link-Tipps:
Für die Fleischproduktion werden Ressourcen wie Land und Wasser fern des Lebensalltags der KonsumentInnen ausgebeutet. Umweltverschmutzung, Erderwärmung: die Erde zahlt schon einen höheren Preis.
Die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus reichen von Fettleibigkeit zu Krebs bis zur Resistenz gegen Antibiotika. Tiere werden vor allem in der industriellen Massentierhaltung zu Objekten degradiert.
Diese Konsequenzen für Umwelt, Mensch und Tier entlang der Produktionskette bleiben oft außen vor. Ein Film, der das ändert und zudem mit alternativen Handlungsangeboten aufwartet.
Link-Tipps:
Verein gegen Tierfabriken, www.vgt.at
Vegane Gesellschaft, www.vegan.at
Österreich-Premiere
Raising Resistance
Deutschland/Schweiz 2011, 85 Min, span/engl/portug OF deutsche UT
Die Soja-Republik Paraguay ist – gemeinsam mit Argentinien und Brasilien – der Futtertrog für die europäische Massentierhaltung.
Von genetisch manipuliertem Saatgut heißt es, dass es Erträge steigern und Ernährungssicherheit für die Welt leisten soll. Die eingesetzten Pestizide vergiften jedoch Mensch und Umwelt, die Monokulturen treiben Kleinbauern und -bäuerinnen – die Campesinos – vom Land und in die Armut.
Der Film zeigt die verschiedenen Perspektiven des Soja-Konfliktes auf, lässt uns die Auseinandersetzungen vor Ort und den Kampf der Campesinos um ihre Lebensweise, ihr Land und ihre Gesundheit hautnah miterleben. Weitere Beteiligte kommen zu Wort, darunter brasilianische Soja-Großbauern, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in Paraguay leben.
Dem Film gelingt es anhand von persönlichen Schicksalen komplexe sozio-ökonomische und strukturpolitische Zusammenhänge aufzuzeigen.
Ausgezeichnet beim Internationalen Dokumentarfilmfestival Visions du Réel 2011 in Nyon (Schweiz) und dem PRIX SRG SSR für den besten Film.
Von genetisch manipuliertem Saatgut heißt es, dass es Erträge steigern und Ernährungssicherheit für die Welt leisten soll. Die eingesetzten Pestizide vergiften jedoch Mensch und Umwelt, die Monokulturen treiben Kleinbauern und -bäuerinnen – die Campesinos – vom Land und in die Armut.
Der Film zeigt die verschiedenen Perspektiven des Soja-Konfliktes auf, lässt uns die Auseinandersetzungen vor Ort und den Kampf der Campesinos um ihre Lebensweise, ihr Land und ihre Gesundheit hautnah miterleben. Weitere Beteiligte kommen zu Wort, darunter brasilianische Soja-Großbauern, die zum Teil schon seit Jahrzehnten in Paraguay leben.
Dem Film gelingt es anhand von persönlichen Schicksalen komplexe sozio-ökonomische und strukturpolitische Zusammenhänge aufzuzeigen.
Ausgezeichnet beim Internationalen Dokumentarfilmfestival Visions du Réel 2011 in Nyon (Schweiz) und dem PRIX SRG SSR für den besten Film.
Voices of Transition - Wege zur Ernährungssouveränität
von Nils Aguilar
Frankreich/Deutschland 2011, 65 Min, franz/engl OF deutsche UT
Wie können wir unsere Felder und Städte auf die doppelte Herausforderung von Klimawandel und Erdölknappheit vorbereiten?
Die im Film porträtierten Lösungswege über den Wandel zur Agrarökologie und zu mehr lokaler Nahrungssicherheit – gefilmt in Frankreich, England und Kuba – stehen möglichst vielen Menschen offen. Sie sind simpel, kosten wenig oder nichts, haben einen enormen ökologischen Nutzen und setzen ungeahnte Energien frei.
Angewandt auf das eigene Hausdach, den nächstgelegenen Parkplatz oder auf die Landwirtschaft einer ganzen Region, tragen sie zur Vertiefung nachbarschaftlicher Beziehungen bei, zur freien Wissensvermittlung sowie zur Stärkung einer lokaler funktionierenden, ethisch integeren Wirtschaft.
Im Licht dieses kulturellen Wandels wird Landwirtschaft wieder zur tragenden Säule unserer Kultur.
Link-Tipps:
Link-Tipps:
Transition Austria, transitionaustria.ning.com
Food Coops in Österreich, foodcoops.at
Permakultur Austria, >permakultur.net
Plattform zu Gemeinschaftsgärten in Österreich, >www.gartenpolylog.org/de
AgrarAttac, >community.attac.at/agrarattac.html
ÖBV Via Campesina Austria, >www.viacampesina.at
Nyeleni Europe, >www.nyelenieurope.net
European Movement for Food Sovereignty and another Common Agricultural Policy (FoodSovCap), www.nyelenieurope.net/foodsovcap/
Wien - Supermarkt Alternativen
Ringvorlesung und Veranstaltungsreihe: Ernährungssouveräntität
Broschüre Ernährungssouveränität
Food Coops in Österreich, foodcoops.at
Permakultur Austria, >permakultur.net
Plattform zu Gemeinschaftsgärten in Österreich, >www.gartenpolylog.org/de
AgrarAttac, >community.attac.at/agrarattac.html
ÖBV Via Campesina Austria, >www.viacampesina.at
Nyeleni Europe, >www.nyelenieurope.net
European Movement for Food Sovereignty and another Common Agricultural Policy (FoodSovCap), www.nyelenieurope.net/foodsovcap/
Wien - Supermarkt Alternativen
Ringvorlesung und Veranstaltungsreihe: Ernährungssouveräntität
Broschüre Ernährungssouveränität
Planet zu verkaufen (Planète à vendre)
von Alexis Marant
Frankreich 2011, 90 Min, deutsch (tw UT)
Ackerland in Investorenhand – das ist das momentane Motto in Ländern des globalen Südens. Staaten, multinationale Firmen, Investmentsfonds suchen massiv Zugriff auf landwirtschaftliche Flächen.
Die Lebensgrundlagen und Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen in Afrika und Lateinamerika sollen auf der Strecke bleiben - sie werden kurzerhand enteignet.
Die Lebensgrundlagen und Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen in Afrika und Lateinamerika sollen auf der Strecke bleiben - sie werden kurzerhand enteignet.
Um die Nahrungsmittelsicherheit seines Reiches sicherzustellen, hat König Abdallah von Saudi-Arabien seiner Bevölkerung empfohlen, in riesige Ackerflächen im [afrikanischen] Ausland zu investieren.
Der indische Unternehmer Ram Karuturi hat im Westen Äthiopiens 300 000 Hektar Ackerland erworben und möchte - neben Rosen - bald 20 Prozent der weltweiten Reisproduktion stellen.
Während der Finanzinvestor Olivier Combastet keine Sekunde zögert, genmanipulierten Mais und neueste Pestizide einzusetzen.
Link-Tipps:
FIAN, >www.fian.at - >www.fian.de - >www.fian.org
Land Research Action Network, >www.landaction.org
GRAIN, >www.grain.org
Farmland Grab, >www.farmlandgrab.org
Land Grabbing FDCL, >land-grabbing.de
The Oakland Institute, >www.oaklandinstitute.org
Mali International Peasant Conference - Stop the Land Grab
FIAN EuropAfrica: (Bio)Fueling Injustice (engl) Afrika, Agrartreibstoffe, Landgrabbing
© weltumspannend arbeiten |
Der Preis für unser Gemüse…
Migration, Ausbeutung und Landwirtschaft in Almería
von weltumspannend arbeiten (ÖGB OÖ) und Arbeiterkammer OÖ - Di@log
Österreich 2011, Kurzfilm, deutsch
Als ob es für Obst und Gemüse keine Saisonen gäbe, steht uns auch im Winter alles in Hülle und Fülle zur Verfügung – fremdländisch, exotisch.
Doch woher kommt es? Und welchen „Preis“ müssen andere dafür bezahlen?
Der Kurzfilm schildert die Arbeits- und Lebensbedingungen der LandarbeiterInnen in Südspanien.
Link-Tipp:
Heimisches Obst und Gemüse bei marktcheck.at
Peripherie & Plastikmeer, >http://no-racism.net/upload/823354996.pdf
weltumspannend arbeiten - Arbeitsmigration in Südspanien, >www.weltumspannend-arbeiten.at/angebote/vortrage
Heimisches Obst und Gemüse bei marktcheck.at
Peripherie & Plastikmeer, >http://no-racism.net/upload/823354996.pdf
weltumspannend arbeiten - Arbeitsmigration in Südspanien, >www.weltumspannend-arbeiten.at/angebote/vortrage
Frische Wege
von Nicole Petitpierre
Schweiz 2009, 39 Min, deutsch(tw. franz OF dt UT)
Der Film beschreibt die neue Dynamik zwischen Bauern/Bäuerinnen und KonsumentInnen:
Vertragslandwirtschaftsprojekte, regionale Verkaufsnetze anstelle von Zwischenhändlern und Druck der Supermärkte.
Mitglieder und Angestellte beschreiben den Umstieg in ihrer Produktion, Herausforderungen und Erfahrungen: Lumière de Champs, Le Jardin Potager, Le Panier du Bisse, Les Ares et Vous, L'Affaire TourneRêve, Les Jardins du Flon, Les Jardins de Cocagne, Le Jardin des Charrotons, Les Cueillettes de Landecy
Link-Tipps:
Ochsenherz Gärtnerhof, >www.ochsenherz.at
Solidarische Landwirtschaft Deutschland, >www.solidarische-landwirtschaft.org






